American ways

Musik machen ist pure Lebensfreude – ein Gefühl, das mich seit meiner frühesten Kindheit nie verlassen hat. Es motiviert mich als Pianist in meinen Konzerten immer wieder von neuem ein Band zwischen Publikum und Komponist zu knüpfen und „den Funken überspringen zu lassen“. Darin lag auch eine wichtige Motivation, als ich 2013 eine eigene Musikschule gegründet habe: jungen Leuten die Freude an der Musik weiterzugeben. Mit dem PianOdra Klavierfest möchte ich der Rolle des Interpreten und des Lehrenden jetzt die des Veranstalters hinzufügen. Programmakzente setzen, die Musik in gesellschaftliche und historische Zusammenhänge einfügen, Kollegen treffen und auf das Publikum nicht in erster Linie als Vortragender, sondern als Einladender zugehen. Zu Ehren des vor 100 Jahren verstorbenen Scott Joplin, dem Komponisten des weltberühmten Ragtimes „The Entertainer“, steht im ersten Jahr des PianOdra Klavierfests die Musiklandschaft „USA“ im Mittelpunkt.

Wie in kaum einem anderen Land ist die Musik dort durch die enge Verwandtschaft von Stilen geprägt, die wir in Deutschland gern in „unterhaltend“ und „ernst“ aufteilen. Tatsächlich liegt genau in dieser Verschmelzung ein Grund, weshalb Werke von George Gershwin oder Leonard Bernstein so beliebt sind. Anlass genug, sich an ihrer Unmittelbarkeit und Eingängigkeit zu erfreuen und dabei auch Gelegenheit zu haben, Werke ihrer Kollegen und damit die große Bandbreite der US-amerikanischen Musikszene kennenzulernen.

Aaron Copland

George Gershwin

Leonard Bernstein

Samuel Barber

Scott Joplin

Programm

Eröffnungskonzert

George Gershwin - Rhapsodie in blue (Piano solo version)

Scott Joplin - Ragtimes für Klavier
1. Stoptime Rag / 2. Wall Street Rag /3. Maple Leaf Rag

George Antheil - Sonata No. 2 for Violin, Piano and Drums

Aaron Copland - 4 piano blues
1. Freely poetic / 2. Soft and languid / 3. Muted and sensuous / 4. with bounce

Paul Schoenfield - Four Souvenirs for Violin and Piano (1989)
1. Samba / 2. Tango / 3. Tin Pan Ally / 4. Square Dance

Christian Seibert (Klavier)
Jung Won Seibert-Oh (Violine)
Hermann Naehring (Perkussion)
Dirk Lötfering (Moderation)

Once upon a time in Jazz – Amerikanische Filmmusik

Werke von E. Morricone, J. Williams, N. Rota u.a. in Jazz-Bearbeitungen für Klavier, Schlagzeug und Kontrabass

Søren Gundermann (Klavier & Arrangements)
Hermann Naehring (Schlagzeug & Percussion)
Thomas Strauch (Kontrabass)

Kinderkonzert

Scott Joplin und der Ragtime

in Zusammenarbeit mit der KleistMusikSchule und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder)

Christian Seibert (Klavier)
Anne Kathrin Meier (Sprecher)
Gäste der KleistMusikSchule

The Music Box

Filmvorführung mit Live-Improvisation am präparierten Klavier

Søren Gundermann (Prepared Piano)

Klavierduo Natalia Zagalskaia und Toomas Vana – Rezital an zwei Klavieren

George Gershwin - „An American in Paris“ für zwei Klaviere

Samuel Barber - Souvenirs op. 28 für Klavier zu vier Händen
Waltz / Schottische / Pas de deux / Two-Step /
Hesitation-Tango / Galop

Edward MacDowell - Suite op. 42 für Klavier zu vier Händen
In einem verwünschten Walde (In a haunted Forest)
Sommeridylle (Summer Idyll)
Gesang der Hirtin (The Sheperdess’song)
Waldgeister (Forest Spirits)

Leonard Bernstein - Sinfonische Tänze aus der „West Side Story“ für zwei Klaviere (Bearbeitet von John Musto)

Konzertlesung

On the road – Sex, Drugs ’n’ Jazz

Dirk Lötfering und das Monkfish Trio

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